Es tut uns leid, aber Dein Job-Angebot ist nichts Spezielles.

Gestern saßen wir mit Markus Puckmayr, Mitgründer der genialen SW-Jobplattform devjobs.at zusammen.

Thema: Wie können wir es Software-Entwicklern und Software-Unternehmen noch leichter machen, ihr „perfektes Match“ zu finden? 

Beide Unternehmen betreuen zusammengerechnet über 3.000 SW-Entwickler allein in Wien und ca. 200 IT-Unternehmen, die regelmäßig auf der Suche nach Developern sind.

Zwei Geschäftsmänner die zusammenkommen um über das IT Recruiting zu reden

Devjobs allein verzeichnete im letzten Jahr über 200.000 Entwickler, die das Job-Portal besucht haben.  

Genug Daten und Erfahrungen, um im IT-Recruiting vielleicht einen Schritt weiter zu kommen. 

Hier sind unsere Erkenntnisse aus einem halben Tag „Köpfe zusammenstecken“.

#1: Corona wird das IT-Fachkräfte-Problem verstärken

Viele ‚Digitalisierungs-Muffel‘ unter den Geschäftsführern haben verstanden: Da geht noch mehr. Die Nachfrage nach IT-gestützten und automatisierten Services wird zunehmen – und damit der Bedarf an Leuten, die diese entwickeln. 

Gleichzeitig wird das Recruiting von Software-Entwicklern und IT-Profis nicht leichter. Die Unsicherheit, die in den letzten Monaten entstanden ist, macht Job-Experimente für viele weniger attraktiv. 

Ein Wissenschaftler betrachtet einen Roboter

Die vielen Video-Konferenzen machen das Kommunizieren nicht leichter. Daher verlangen mehr Unternehmen nach guten Sprachkenntnissen, um das auszugleichen (Deutsch, nicht JavaScript :-). Das macht es schwieriger, talentierte Developer mit Migrationshintergrund aufzunehmen. 

Conclusio: Es wird nicht leichter. Wer Englisch als Arbeitssprache akzeptieren kann, wird sich aber deutlich leichter tun, gute Leute zu finden.

#2: Featuritis in den Job-Anzeigen

Das, was das Marketing seit 20 Jahren erlebt, kommt jetzt im Recruiting an: „More of the same.“ 

Die Liste der Mitarbeiter-Benefits wird immer länger, in der Hoffnung, sich einen Vorteil beim Rennen um die Talente zu verschaffen: 

  • 3 Tage Home-Office statt 2 
  • Energy-Drinks statt Limo 
  • Yoga Kurse gratis dazu 
  • Gestütztes Mittagessen 
  • AirPods zum Notebook obendrauf